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Vermischtes



Quelle. obs/ E:I:S: EIS Info Service


Schwarz-rot-weiß sind die Lieblingsfarben der Deutschen
Umfrage belegt: Schokolade, Erdbeer und Vanille sind die Spitzenreiter beim Eisgenuss

Was die Eisvorlieben betrifft, ist der Deutsche ein durchaus treuer Typ. Zu den unumstrittenen Favoriten beim Löffeln und Schlecken zählen laut Umfrage des E.I.S. Eis Info Service und der CMA nach wie vor die die "glorreichen Drei": Unangefochtener Publikumsliebling ist die cremige Vanille, gefolgt von zarter Schokolade und fruchtiger Erdbeere. Das deckt sich auch mit den aktuellen Abverkaufszahlen der führenden Markeneishersteller. Die Zeiten des schwarz-rot-weißen Trios könnten allerdings schon bald gezählt sein: Um den dritten Platz in der Beliebtheitsskala der Deutschen kämpft schon seit längerem auch Stracciatella - bisher konnte sich die Erdbeere allerdings erfolgreich behaupten!

Bei aller Treue ist der deutsche Eisliebhaber aber auch zweifellos experimentierfreudig. Das zeigt sich nicht zuletzt an den mehr als 70 unterschiedlichen Geschmackrichtungen, die in deutschen Supermarkt-Eistruhen zu finden sind. Das Angebot reicht von exotisch-feurig bis extravagant-würzig, von A wie Ananas bis Z wie Zimt. Die Geschmackskreationen der Markeneishersteller kennen keine Grenzen und bieten für jeden Tag, jeden Geschmack und jede Gelegenheit das passende Eisvergnügen.

Mit steigenden Temperaturen im Sommer steigt erfahrungsgemäß die Nachfrage nach frischen, fruchtigen und leichten Sorten. Hier erfreuen sich besonders Wassereis, Sorbets oder Fruchteis großer Beliebtheit. Wird es draußen zunehmend kühler und dunkler, steigt der Wunsch nach sahnigen, cremigen und gehaltvolleren Sorten. Das ist erwiesenermaßen der Zeitpunkt, wo Krem-, Rahm- und Milcheis bevorzugt genossen werden und winterliche Rezepturen mit besonderen Gewürzen - oftmals auch in heiß-kalter Zubereitung - zum Einsatz kommen. Längst hat sich Speiseeis zum Ganzjahresprodukt gemausert, das unabhängig von Temperaturen und Witterung immer und überall genossen werden kann - und wird! Ob als klassisches Stieleis für unterwegs, Haushaltspackungen für daheim oder als "Bombe" für besondere Anlässe: Eis passt und schmeckt immer!  

Köln (ots)  E.I.S. Eis Info Service  24.07.08

Quelle:obs/Miniatur Wunderland Hamburg GmbH


5.000.000ster Besucher im Miniatur Wunderland
Nach 2.526 Öffnungstagen oder 26.523 Öffnungsstunden wird die 5.000.000 Besuchermarke geknackt

- Nichts ahnend entschied sich die Familie Wiltsche aus Österreich heute morgen zum Abschluss Ihres Hamburgbesuchs bei Großmutter Ingeborg Nielson das Miniatur Wunderland zu besuchen. Extra früh machten sie sich auf den Weg, um lästige Wartezeiten zu vermeiden. "Wir wollten extra früh kommen, um Wartezeiten zu vermeiden, aber vor allem um die Ausstellung in Ruhe ohne zu viele Menschen zu betrachten", sagt Meike Wiltsche später. Letzteres klappte ganz und gar nicht! Als Sie um 09.59 Uhr die Ausstellung betraten, wurden sie von Blitzlichtgewitter, einer Konfettiwolke und etlichen Schaulustigen empfangen und von den strahlenden Gebrüdern Braun begrüßt. "Wir waren einfach nur überrascht und überwältigt", erinnerte sich Meike Wiltsche später.Grund für die Unruhen war Meike Wiltsches kleine Tochter Merle (5). Die junge in Hamburg geborene Österreicherin betrat als 5.000.000ste Besucherin das Miniatur Wunderland. Strahlend und tapfer stellte sich die Kleine den vielen Fremden: "Ich finde es toll 5.000.000ste Besucherin zu sein. Besonders habe ich mich über mein kleines eigenes Flugzeug und die riesige Torte gefreut," resümierte sie später. Wie immer, wenn etwas Besonderes bevorsteht, hat sich das Team des Miniatur Wunderlandes zu diesem Ereignis Gedanken gemacht. Für Merle Wiltsche wurde ein kleines Privatflugzeug gebaut, das später auf dem Flughafen (im Bau) stehen wird und von ihr selbst gestaltet werden kann. "Ernie & Bert Airline fände ich einen guten Namen für mein Flugzeug. Auf der einen Seite sollte der Kopf von Ernie, auf der anderen Seite der Kopf von Bert zu sehen sein.", meinte die einnehmend strahlende Merle vor der Skizze des Flugzeuges.Neben dem Flugzeug bekam die Jubiläumsbesucherin noch ein Einreisevisum für die ganze Familie auf Lebzeiten, sowie eine große Torte und eine Besitzurkunde für ihre eigene Mini-Cessna. Den Rest des Tages werden Merle, sowie Mutter Meike, Großmutter Ingeborg und Schwester Maya Sonderbehandlung bekommen und auch hinter die Kulissen des Miniatur Wunderlandes schauen können."Es ist unglaublich, was wir geschafft haben. Wir hätte es nie für möglich gehalten, dass das Miniatur Wunderland innerhalb von nur sieben Jahren von 5.000.000 überwiegend begeisterten Gästen besucht würde! Den Rest des Tages werden wir mit Merle und Ihrer Familie feiern, " sagten die Gebrüder Braun unisono.Das Miniatur Wunderland in Hamburg ist mittlerweile die größte Modelleisenbahn der Welt und mit rund 900.000 Besuchern pro Jahr eine der gewichtigsten Freizeitattraktionen des Nordens. Auf der 1.150 qm großen Anlage fahren hunderte Züge, Autos und Schiffe. Bisher wurden sieben verschiedene Themengebiete nachgebildet. Von Skandinavien mit charakteristischen Fjorden bis hin zu der USA mit Hochhäusern, Grand Canyon und Mount Rushmore sind viele Teile der Welt nachgebildet. Zurzeit wird an einem großen Verkehrsflughafen gebaut.
Hamburg (ots)  Miniatur Wunderland  Hmburg GmbH 16.07.08

Merkel eröffnet Stralsunder Ozeaneum

Neubau des Deutschen Meeresmuseums fertig - DBU-geförderte
 Ostsee-Ausstellung

Unter den schwebenden Walnachbildungen in Originalgröße eröffnete Bundeskanzlerin Angela Merkel heute Mittag das Stralsunder Ozeaneum. Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff, dem Bundesminister für Bau und Verkehr, Wolfgang Tiefensee, und Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), weihte sie den Neubau des Deutschen Meeresmuseums (DMM) am Hafen ein. Große Fischschwärme, Rochen und kleinere Haie tummeln sich nun in den großen Meeresaquarien. Ab dem morgigen Samstag können Besucher rund 7.000 verschiedene Meerestiere und fünf neue Ausstellungen erleben. Lebensräume wie die Nordsee, der Nordatlantik und das Polarmeer werden präsentiert - auch das Ökosystem Ostsee: Die Ausstellung "Die Ostsee - das größte Brackwassermeer der Erde" auf der ersten Ebene förderte die DBU mit 600.000 Euro. Damit wird das größte Binnenmeer der Erde inhaltlich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht.

Das moderne Ozeaneum-Gebäude, an dem drei Jahre lang gebaut wurde, ergänzt das DMM im Katharinenkloster um rund 10.000 Quadratmeter. Entworfen wurde es von dem Stuttgarter Architekturbüro Behnisch und Partner. "Die Nordsee wird in Deutschland bereits in einer Ausstellung sehr gelungen präsentiert - im DBU-geförderten MultimarWattforum im schleswig-holsteinischen Tönning. Für die Ostsee gab es bislang keine Entsprechung - jetzt schließt diese Lücke das Ozeaneum, worüber wir uns sehr freuen", erklärte Witte das DBU-Engagement.

Auf 450 Quadratmetern können sich die Besucher interaktiv und erlebnisorientiert über die Küstengebiete und Lebensformen der Ostsee informieren. Auf einem virtuellen Rundgang gelangen die Gäste vom salzarmen Ostseeteil bis hin zur Nordsee und können die Entwicklungsetappen der See erfahren. Witte: "In der Ostseeausstellung läuft man mitten durch eine Planktonwolke - eine einmalige freischwebende Installation aus halbtransparenten und vergrößerten Modellen von Mikroorganismen!"

"Das Ökosystem Ostsee ist besonders empfindlich. Das wird die Ausstellung im neu gebauten Ozeaneum des Deutschen Meeresmuseums ihren Besuchern zeigen", so Witte. "Die Ausstellung soll kleinen und großen Besuchern bewusst machen, wie das Meer nachhaltig genutzt werden kann, ohne es weiter zu belasten."

Stralsund (ots) - DBU 11.07.08



Quelle: obs/Kraft Food-Autria

25 Jahre Milka Schokofest: Musik, Spiel, Sport, Spaß und Schokolade sorgten für das schönste Fest in Lila

Dieses Wochenende wurde ganz Bludenz in Lila getaucht, denn es galt das 25-Jahre Jubiläum des Milka Schokofestes zu zelebrieren. Tolle Musik-Acts, viele Spielstationen, Sport und jede Menge Spaß sorgten für glückliche Gesichter bei Groß und Klein.

Die rund 30.000 Besucher des größten Familienfestes Europas erlebten ein spannendes Sommerwochenende in der schönen Alpenstadt Bludenz. Bei Spiel und Spaß für die ganze Familie auf rund 60 Stationen - von Milka Erlebniswelten über Sportparcours bis hin zu Gewinnspielen und Kulinarik - blieb kein Wunsch unerfüllt. Schubkarrenrennen, Streetpainting, Käferlauf, Limbo Dance, Kasperltheater, Cricket, Ponyreiten und viele andere Attraktionen hat Milka sich für sein 25. Schokofest einfallen lassen.

Auch musikalisch bot das Schokofest absolute Highlights für Groß und Klein. Die Vorarlberger Hitparaden-Stars Bluatschink waren zu Gast bei Elmers Confetti TiVi-Show und begeisterten ebenso wie die Kiddy Contest Finalistinnen des Vorjahrs. Die musikalischen Top-Acts waren, anmoderiert von Ö3 Moderator Benny Hörtnagl, die erfolgreichen Girlbands No Angels und Luttenberger*Klug, die auf der Hauptbühne den absoluten Höhepunkt des gelungenen Geburtstagsfests darstellten.

Landeshauptmann Dr. Herbert Sausgruber war als Landesvater einer der prominenten Gäste, die Dr. Peter Reinecke, Generaldirektor Kraft Foods Österreich, in Bludenz begrüßen konnte. Zur 25. Ausgabe des Milka Schokofests überbrachte er seine besten Glückwünsche. "Dieses große Familienfest bietet jedes Jahr eine Vielzahl von Attraktionen für Jung und Alt und wirkt sich auf die Bekanntheit der gesamten Region sehr positiv aus", betonte der Landeshauptmann.

Zum Jubiläum gratulierten nicht nur die aktuellen Milka Skistars, sondern auch die Sport-Stars aus den vergangenen Jahren waren gekommen. Neben den Milka Skistars Michaela Kirchgasser, Maria Riesch aus Deutschland, der Französin Ingrid Jacquemod, Tina Maze aus Slovenien, Schispringer Martin Schmitt und Sarka Zahrobska aus Tschechien feierten die Ski-Legenden Harti Weirather, der die Idee der Milka Skistars einst begründete, Anita Wachter, Hubert Strolz, Patrick Ortlieb sowie die Schweizerin Sonja Nef den runden Geburtstag des Milka Schokofests.

Weitere Gratulanten waren unter anderen Gerald Neumair (Vice President und Area Director Kraft Foods Deutschland, Österreich und Schweiz), Manuela Riegler (2-fache Snowboard Gesamtweltcup Siegerin), Hanni Wenzel (Ski-Legende und Ehefrau von Harti Weirather), Dr. Martin Purtscher (ehem. Landeshauptmann Vbg), Josef Katzenmayer (Bürgermeister Bludenz), Peter Ritter (Vizebürgermeister und Stadtrat Bludenz), Dr. Johannes Nöbl (Bezirkshauptmann Bludenz), Dir. Klaus Allgäuer (Amt der Stadt Bludenz), Mag. Christian Schützinger (Tourismusdirektor Vbg), Mag. (FH) Kerstin Biedermann (GF Alpenregion Bludenz), Dr. Christian Märk (GF Bludenz Tourismus) u.v.m.

Bludenz (ots)  Kraft Foods Österreich  07.07.08

Mittelstand im Rampenlicht: proxomed Medizintechnik gewinnt zwei Unternehmenspreise in Folge
Medizintechnikspezialist zählt zu den innovativsten und kundenfreundlichsten Unternehmen 2008 in Deutschland

Die proxomed Medizintechnik GmbH wird mit zwei Preisen bei bedeutenden nationalen Unternehmenswettbewerben geehrt. Vergangenen Freitag wurden die Alzenauer mit dem begehrten "Top 100"-Siegel als eines der 100 innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand ausgezeichnet. Bei der Preisverleihung am 4. Juli 2008 in Düsseldorf würdigte der Laudator Lothar Späth, ehemaliger Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, das systematische und erfolgreiche Management von Innovationen bei proxomed.

Bereits am 20. Mai 2008 stand der deutschlandweit führende Anbieter für Diagnostik- und Trainingsgeräte in Therapie, Prävention und Rehabilitation im Scheinwerferlicht bei einem bundesweiten Unternehmensvergleich. Im Rahmen eines Festakts in Mainz wurde den Unterfranken das Prädikat "Deutschlands Kundenchampions 2008" als einem von 50 Unternehmen bundesweit verliehen. Hier konnte proxomed durch eine exzellente kundenorientierte Unternehmensführung und herausragende Kundenbeziehungen überzeugen.

Bei TOP 100 wurde proxomed für das offene Innovationsklima geehrt, das in Alzenau herrscht. So gehört der Blick über den Tellerrand in der Entwicklungsabteilung, die alle Innovationsprozesse steuert, zum Alltag. Die Mitarbeiter beschäftigen sich zu zwei Dritteln ihrer Arbeitszeit mit Neuerungen. Sie überprüfen kontinuierlich bekannte Wege und entwickeln neue Ansätze, wobei sie Kunden des Unternehmens einbeziehen.

Gegenwärtig tüftelt man am weltweit ersten softwarebasierten und gerätegestützten Fitnesskonzept für Senioren. Erst im April 2008 stellte man die Weltneuheit proxOS vor. Dieses Softwaresystem für Datenmanagement in Kliniken, Therapie- und Fitnesseinrichtungen integriert alle relevanten Verwaltungs-, Behandlungs- und Trainingsdaten eines Patienten in einer komfortablen Oberfläche. Durch die Vernetzung aller Beteiligten wird der Kosten- und Zeitaufwand bei den Gesundheitsanbietern erheblich gesenkt.

Durch den engen Dialog mit Kunden, externen Beratern und kooperierenden Unternehmen gilt proxomed bereits seit mehr als 20 Jahren als führender Entwickler von Komplettkonzepten im Präventions-, Therapie- und Fitnessmarkt.

Alzenau (ots) ioveto 07.07.08

Quelle: obs/ GardenaAG.

Ein Klassiker feiert Jubiläum - 40 Jahre OriginalGARDENA System

n diesem Jahr feiert der Ulmer Gartengerätehersteller GARDENA einen ganz besonderen Geburtstag: das Original GARDENA Systems wird 40. Seit vier Jahrzehnten ist die orangefarbene Kombination aus deutschen Gärten nicht mehr wegzudenken und hat längst einen Siegeszug rund um die Welt angetreten. Nicht umsonst denkt man bei Bewässerung sofort an den millionenfach bewährten Bewässerungsklassiker aus Ulm, der sich durch seine einzigartige Verbindungs- und Lösetechnologie auszeichnet.

Zur großen Original GARDENA System Produkt-Familie gehören zum Beispiel Hahn- und Schlauchstücke, Spritzen und Brausen, Regner, Bewässerungssysteme aber auch Gartenduschen und Schlauchwagen - kurz und knapp alles, was das Bewässerungs- bzw. Erfrischungsherz begehrt. Mit dem patentierten Erfolgsrezept kann deshalb auch jedes Anschlussgerät durch einfaches Stecken unkompliziert an den Schlauch angeschlossen werden. Muss die Verbindung wieder gelöst werden, weil ein anderes Gerät zum Einsatz kommen soll, reicht ein einfaches Zurückschieben der Halterung.

Das Original GARDENA System besticht aber nicht nur mit einer einfachen und unkomplizierten Anwendung und seiner je nach Bedarf individuellen Anpassbarkeit. Besonders ins Auge stechen auch das Design und die speziellen Weich-kunststoff-Komponenten. Der Geburtstagsklassiker vereint ergonomische Handhabung und bereits vielfach ausgezeichnetes Design und ist somit alles nur kein alter Hut.

Selbstverständlich lässt es sich GARDENA nicht nehmen und veranstaltet zu Ehren seines Klassikers eine große Geburtstagsfeier, die auch die Treue der Kunden belohnt. Überall im Handel finden sich deshalb ein attraktives Jubiläumsangebot und ein großes Gewinnspiel.

Weitere Informationen zum Original GARDENA System finden Interessierte unter www.gardena.com

Ulm (ots) GARTENA GmbH. 01.07.08

 - Im Sommer fährt der Blutzuckerwert zuweilen Achterbahn. Diabetiker sollten ihn daher häufiger als sonst kontrollieren, rät die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juli 2008.

    Der Sommer mit seinen hohen Temperaturen kann den Blutzuckerspiegel auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Einerseits kann die Hitze den Blutfluss beschleunigen und damit auch die Geschwindigkeit, mit der Insulin und die Wirkstoffe von Tabletten in die Blutbahn gelangen. Je wärmer es ist, umso schneller wirkt Insulin. Unter Umständen kann der Insulinbedarf sogar sinken. Das muss aber nicht immer so sein. Andererseits kann der Körper durch die Hitze aber auch leichter austrocknen. Dann kann der Blutzucker im Gegenteil sogar steigen. Selbstbeobachtung und häufigere Blutzuckerkontrollen helfen, die Reaktionen des eigenen Körpers besser einzuschätzen und gegebenenfalls rechtzeitig gegenzusteuern.

    Doch nicht nur der Stoffwechsel reagiert empfindlich auf die hohen Temperaturen. Dasselbe gilt für das Blutzuckermessgerät und die Teststreifen. Eine kleine Kühlbox oder notfalls Aluminiumfolie schützen die sensiblen Utensilien während des Ausflugs oder im Schwimmbad. Keinesfalls sollten sie im Handschuhfach des Autos deponiert werden. Hier herrschen bei sommerlicher Sonneneinstrahlung in kürzester Zeit Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius.

    Außerdem in diesem Heft: Brustkrebs: Millionen Frauen wehren den Anfängen +++ Neue Serie: Mund und Zähne +++ Arzneimittel und Hitze.

 Eschborn (ots) 30.07.08 - Apotheker Ilustrierte 30.06.08


  • WWF:Walschutz ist gestrandet -Internationale Walfang-Kommission ist handlungsunfähig

    - Der Walschutz ist auf der 60. Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission IWC die heute in Chile endet, einmal mehr auf Grund gelaufen. "Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische Fortschritte erzielt worden", zieht Volker Homes vom WWF Deutschland ein ernüchterndes Fazit. Die unterschiedlichen Positionen von Walfanggegnern und -befürwortern sind so festgefahren, dass sich die Kommission lediglich drauf verständigt hat, keine Beschlüsse zu fällen. Für den WWF ist das ein Armutszeugnis. "Die Regierungen müssen endlich das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu sichern", so Homes weiter. Neben dem kommerziellen Walfang stellen der Klimawandel, die Verschmutzung  der Meere, Unterwasserlärm und vor allem die industrielle Fischerei die größten Bedrohungen für die Meeressäuger da. Schätzungsweise 300.000 Wale und Delphine verenden Jahr für Jahr in den netzen der Fischereiflotten.

    Auf der Konferenz wies der WWF darauf hin, dass allein durch den Klimawandel bis zu 30 Prozent  der Lebensräume der Wale in den Gewässern der Antarktis in den kommenden 35 Jahren verloren gehen könnten, falls sich die Erwärmung ungebremst fortsetzt.

    Die IWC habe es  nach Einschätzung des WWF wieder nicht geschafft, die Herausforderungen anzunehmen. Für die Meerssäuger ändere sich nach der IWC in Chile de facto nichts. Man konnte sich auf kein neues Schutzgebiet einigen, und auch der Fang von Großwalen zu angeblich wissenschaftlichen Zwecken werde im nächsten Jahr mehr als 1000 Wale das Leben kosten. Einziger Lichtblick: Das Walfangmoratorium bleibe bestehen und Japan erhalte keine Küstenwalfangquote. Der Überlebenskampf vieler bedrohter Walarten geht nach der Konferenz weiter.

Santiago, Frankfurt a.M. (ots) WWF Deutschland  27.06.08


  • Kabeljaukollaps in der Nordsee - Bestände in der Nordsee durch Überfischung vor dem Zusammenbruch

    - Der Internationale Rat zur Erforschung der Meere (ICES), in dem 1600 Meeresexperten vertreten sind, hat heute empfohlen, den Kabeljaufang in der Nordsee komplett einzustellen, bis der Bestand sich erholt. Der WWF appelliert an die Fischereiminister der EU, die Warnungen der Wissenschaftler endlich ernst zu nehmen und die Fangquote auf Null zu setzen. Die Fischerei habe erneut bewiesen, dass sie mit den Meeresressourcen nicht verantwortungsvoll genug umgehe.

    Die Nachricht kommt unerwartet, denn im vergangen Jahr waren erste Anzeichen für eine Erholung der Kabeljaubestände zu erkennen. Der ICES hielt daraufhin eine Fischerei in geringem Maße für vertretbar. "Offenbar war das für die Fischereiindustrie das Signal, die Bestände noch rücksichtsloser auszubeuten", so Karoline Schacht, Fischereireferentin beim WWF Deutschland. Man fischte nicht nur zuviel, sondern vor allem viel zu viele kleine Fische. "Der Kabeljau geht beim Fang auf andere Arten wie Kaisergranat oder Schellfisch ins Netz. Hunderte Tonnen zu kleiner Exemplare werden dabei ungenutzt wieder über Bord geschmissen und nicht auf die Fangquote angerechnet", so Karoline Schacht. Für den WWF ist es ein Skandal, dass der sogenannte Rückwurf derzeit ebenso hoch ist wie die Menge des angelandeten Kabeljaus. "Mit diesem verschwenderischen Raubbau bringt die Fischerei nicht nur den Kabeljau in Bedrängnis sondern sie begeht mittelfristig Selbstmord", so Schacht.

    Für den WWF ist es überfällig, in den Fischereien mit viel Kabeljau-Beifang umgehend auf technische Lösungen zu setzen. Viele davon sind bereits erprobt und können den Beifang erheblich reduzieren. So bald wie möglich müssten diese Lösungen zur Pflicht werden, um den Beifang in allen Fischereien zurückzufahren. Die EU-Minister dürften die wissenschaftlichen Empfehlungen nicht erneut ignorieren.

Hamburg (ots) WWF Deutschland, Bereich Meere und Küsten 27.06.08


 Quelle:Presseservice.de-Stadt Kassel

Spektakuläre Neuerwerbung im Stadtmuseum vorgestellt

Das Stadtmuseum Kassel freut sich über eine spektakuläre Neuerwerbung, die jetzt von Bürgermeister Thomas-Erik Junge, Gabriela Wolff-Eichel, Vorsitzende "Freunde des Stadtmuseum Kassel e. V." und Museumsleiterin Dr. Cornelia Dörr der Öffentlichkeit vorgestellt wurde: ein Toilettentisch aus weißem Carrara-Marmor mit reichem Skulpturenschmuck von Werner Henschel (1782-1850).
Das einzigartige Objekt, 1849 in Rom für die Herzogin Elisabeth Marie von Sachsen-Meiningen, geborene Prinzessin von Hessen-Kassel, angefertigt, ist das wohl letzte Werk des wenig später verstorbenen Bildhauers, der 1810 mit seinem Vater die Kasseler Firma "Henschel & Sohn" begründet hatte.
Für ein halbes Jahrhundert als Prunkstück zum Inventar des Meininger Residenzschlosses Elisabethenburg in Thüringen gehörig, wurde der Tisch um 1900 vermutlich auf Veranlassung der Unternehmerin Sophie Henschel zurück gekauft, um die Henschel-Villa auf dem Weinberg zu schmücken. Aus altem Familienbesitz gelangte er unlängst in den Kunsthandel und konnte dank engagierter Unterstützung der "Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V." von einem ungewissen Auktionsschicksal erlöst und für Kassel gesichert werden.
Toilettentisch von Werner Henschel
Ebenso anspruchsvoll wie nützlich ausgestaltet, besteht der 1,82 m hohe Toilettentisch aus einer romanischen Säule und einer Tischplatte in Form eines gotisches Kleeblatts - welches als Anspielung auf das Kasseler Wappen interpretiert werden darf - aus der ein Kapitell erwächst, auf dem zwei Figuren sitzen: Ein Knabe mit einem Schwert für das männliche und ein Mädchen mit einer Puppe für das weibliche Temperament. Alle zusammen tragen und rahmen einen Spiegel, den ein sich verneigender Schwan bekrönt.
Werner Henschel, Mitbegründer der Gießerei und Maschinenfabrik Henschel & Sohn, gilt in der kunsthistorischen Fachliteratur als ein seltener Vertreter der romantischen Bildhauerei Deutschlands. Künstlerisch hochbegabt erhielt er in jungen Jahren bei seinem Patenonkel, dem Porträtmaler J. W. Kobold, und wenig später bei den Hofbildhauern an der Kasseler Akademie Unterricht und beteiligte sich schon früh am Skulpturenschmuck des Wilhelmshöher Schlosses. Daneben absolvierte er im väterlichen Betrieb eine Lehre als Stück- und Glockengießer.
Mit einem Reisestipendium der Akademie ausgezeichnet, studierte Werner Henschel ab August 1805 in Paris, vor allem als Schüler von Jaques Louis David. Von 1810 an bis zum Eintritt seines Bruders Carl Anton in den väterlichen Betrieb,  beschäftigte ihn vorrangig der Guss von Kanonen, gelegentlich aber auch von Glocken. 1818 goss er mit Carl Henschel zusammen die 80 Zentner schwere Hauptglocke der Martinskirche, "Osanna" genannt.  1820/21 begründete er den Braunkohlenbergbau in Ihringshausen und wenig später die Ton- und Ziegelwerke Möncheberg.  Danach folgten vielfältige Entwürfe für dekorative Öfen, Leuchter, Vasen, Gitter, Geländer, Glockenschmuck und schließlich freie künstlerische Arbeiten, die ihn als Bildhauer berühmt machten. 1822 erhielt Henschel den Auftrag für das Grabmal des jung verstorbenen Grafen von Reichenbach, Sohn Kurfürst Wilhelms II. von Hessen-Kassel. 1829 entwarf er das Bonifatius-Denkmal in Fulda, das 1842 als bronzenes "Meisterwerk monumentaler Kunst" enthüllt wurde und noch heute zu bewundern ist. Seit 1832 war Werner Henschel als Professor für Bildhauerkunst an der Kasseler Akademie angestellt. 1839 schuf er das Modell für eine Brunnengruppe, die König Wilhelm IV. von Preußen für die Römischen Bäder des Schlosses Charlottenhof bei Potsdam lebensgroß in Carrara-Marmor ausgeführt wünschte: Willkommener Anlass für eine 1843 angetretene Italienreise Werner Henschels, von der er - wegen politischer Wirren in Deutschland und Italien und einer schweren Erkrankung - nicht wieder nach Kassel zurück kehren sollte. Er starb am15. August 1850 an einer Lungenentzündung und wurde auf dem protestantischen Friedhof nahe der Cestiuspyramide in Rom bestattet.
Weitere Henschel-Kunstwerke im Stadtmuseum
Neben dem neu erworbenen Toilettentisch können im Stadtmuseum auch verschiedene andere  Werke Werner Henschels bewundert werden: die Bronzestatuetten zu "Glaube, Liebe, Hoffnung", Repliken des Bonifatiusdenkmals und der Potsdamer Brunnengruppe, ein Engel des Reichenbach-Grabmals und das Originalmodell zu dem Relief "Der Säende". Ein Bronzeguss der für den Altstädter Markt entworfenen und 1848 in Potsdam installierten Brunnenplastik, auch bekannt als "Hermann und Dorothea", hat sei 1994 vor dem Schlösschen Schönfeld eine ansprechende Aufstellung gefunden.

 Presseservice.de-Stadt Kassel  03.07.08

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