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Musikveranstaltungen 


Schlagzeilen.



presse-service Märkischer Kreis 12.08.08.



MJO erlebt "Landleben" in Rotenburg


M ä r k i s c h e r K r e i s. Sabine Wege aus Altena ist seit gut einem Jahr Klarinettistin im Märkischen Jugendsinfonieorchester (MJO). Sie war jetzt mit ihren 76 Orchester-Kollegen zehn Tage lang in Rotenburg/Wümme, um sich in intensiven Proben auf die kommenden Konzerte vorzubereiten. Ihre Eindrücke hat sie in folgenden Zeilen zusammen gefasst.
"Wie aufregend, lehrreich und interessant das Landleben sein kann, erfuhren in den vergangenen zehn Tagen die Musikerinnen und Musker des Märkischen Jugendsinfonieorchesters. Zusammen mit neun Dozenten und der Dirigentin Carolin Nordmeyer studierten sie die Sinfonische Suite aus dem Ballett Gayaneh von Aram Iljitsch Chatschaturian, das Konzert für Trompete und Orchester As-Dur von Alexander Arutjunian und die Symphonie Nr. 6 in F-Dur "Pastorale" von Ludwig van Beethoven ein.
Vor allem die Pastoral-Symphonie ist sehr stark mit dem Titel der Konzerte des MJOs verbunden, Beethoven selbst hat sie als "Erinnerung an das Landleben" bezeichnet: Die Musik drückt die Empfindungen des Landlebens aus. So heißt auch der 1. Satz "Angenehme, heitere Empfindungen, welche bei der Ankunft auf dem Lande im Menschen erwachen". Der aufmerksame Zuhörer erkennt hier in der Flötenstimme zum Beispiel Vogelgezwitscher.
Der 2. Satz, die "Szene am Bach", ist ein ruhig dahinfließender Satz, der das Strömen des Baches imitiert, im Gegensatz dazu ist der 3. Satz das "lustige Zusammensein der Landleute", die einen bäuerlichen Tanz auf dem Land veranstalten. Doch dann folgen "Donner" und "Sturm": Der 4. Satz stellt, unter anderem mit dem schrillen Klang der Piccoloflöte, ein Unwetter dar. Aber allmählich ebbt dieses ab und die Symphonie endet mit dem 5. Satz, dem "Hirtengesang".
Ebenso wie die 6. Symphonie verdeutlicht auch der Armenier Chatschaturian mit seiner symphonischen Suite das Landleben, nämlich das zu Beginn der 40er Jahre in der Sowjetunion. In dem Ballett geht es um das Leben in einer Baumwollkolchose, um das fröhliche Alltagsleben bei der Ernte, um Liebesbeziehungen, Eifersucht, Kampf um Liebe und Partner, aber letztendlich hauptsächlich um das Leben in der Gemeinschaft.
Das Trompetenkonzert wurde 1951 von dem Georgier Arutjunian speziell für den sowjetischen Trompeter Timoschey Dokchitzer komponiert, der bereits in den 60er und 70er Jahren auch im Westen bekannt war. Der diesjährige MKK-Stipendiat Helmut Lieder spielt bei den kommenden Konzerten die Solotrompete.
Genauso vielseitig wie die Werke war für die MJOler auch die Arbeitsphase in der Jugendherberge Rotenburg/Wümme. Sie probten viele, viele Stunden lang im Register, einzeln oder im Tutti, fanden aber neben der musikalischen Arbeit noch Zeit, ein spontanes Geburtstagsständchen einzuüben, ein kleines Kammermusikstück vorzuführen, zwei Filmabende zu veranstalten und einen probenfreien Sport- und Spielenachmittag zu erleben. Außerdem feierten sie oft abends zusammen - denn auch beim MJO wird die Gemeinschaft und das gemeinsame Musizieren ganz groß geschrieben.
Wer am "Landleben" teilhaben möchte, ist herzlich eingeladen zu den folgenden Konzerten, bei denen es dann auch die Möglichkeit gibt, die 1. MJO-CD aus dem letzten Sommer zu erwerben: Sa, 16.8. um 20 Uhr in der Stadthalle Meinerzhagen, So, 17.8. um 17 Uhr in der Rudolf-Steiner-Schule in Dortmund-Brünninghausen und am Sa, 30.8. beim NRW-Tag in Wuppertal.
presse-service Märkischer Kreis 12.08.08.



Quelle:presse-service.de- Märkischer Kreis

Fans heiß auf Sportfreunde Stiller

Die Organisatoren des Burgrock-Festivals haben offensichtlich genau auf das richtige musikalische Pferd gesetzt. 140.000 Fans feierten die Sportfreunde Stiller jetzt bei der Veranstaltung "Rheinkultur" in Bonn, nur einer von zwei NRW-Auftritten. Der andere ist am Samstag, 16. August 2008, auf der Burg Altena.

Die "Sportis", wie sie von ihren Fans liebevoll genannt werden, treten zwischen zwei Konzerten bei großen Megafestivals (Erfurt und Eupen/Belgien) bei einem Zwischenstopp auf dem oberen Burghof auf. Mit den drei Münchener Jungs haben die Veranstalter in diesem Jahr auch deshalb einen richtig dicken Fisch an Land gezogen, weil sich die "Sportis" zurzeit im heimischen Sektor einer enormen Beliebtheit erfreuen. Beispielsweise haben die Hörer von 1LIVE die Band mit der "1 Live-Krone" als "Beste Band 2007" gekürt.
Neben den "Sportis" konnten zudem die argentinische Formation Karamelo Santo, die schwedische Band Stompin` Souls, sowie The Boxer Rebellion aus Großbritannien verpflichtet werden. Das Festival wird komplettiert durch Roman Fischer und den drei heimischen Gruppen Startblock, Cometh of Indra und Bukkl, die das einzigartige Festival am 16. August um 15 Uhr eröffnen.
Eintrittskarten zum Preis von 26,00 ? zuzüglich Vorverkaufsgebühr sind bei allen CTS-/Ticket-Online-/Kartenhaus-Vorverkaufsstellen erhältlich, außerdem auch in den Bürgerbüros des Märkischen Kreises in Lüdenscheid und Iserlohn, beim Fachdienst Kultur in Altena und in der Cash-Box (Iserlohn), Die Rille (Menden), Musikschule Cofidato (Plettenberg), Schubidu (Lüdenscheid), Festspiele Balver Höhle e. V. (Balve). Einlass ist ab 14 Uhr, Beginn des Festivals um 15 Uhr. An der Tageskasse kosten die Tickets 34,00 ?.

presse-service.de- Märkischer Kreis  08.07.08




Quelle:
presse-service.de-Stadt Wertheim

Wandelkonzert in der Klosteranlage
Gastspiel der Ludwigsburger Schlossfestspiele


Wertheim. Die Gastspiele der Ludwigsburger Schlossfestspiele in Wertheim haben Tradition. Neu ist jedoch das Konzept des Wandelkonzerts im Kloster Bronnbach. Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen Jahr wird es heuer fortgesetzt. Am Sonntag, 13. Juli, um 18 Uhr laden drei Ensembles zum Wandeln durch die stimmungsvolle Zisterzienserabtei.

Nach der Premiere 2007 war in der Presse von einem "Abend von ganz besonderem Zauber", "hochkarätig, abwechslungsreich und unterhaltsam" zu lesen und von der "Sommerabend-Romantik im dämmernden Kloster-Kreuzgang". Auch dieses Jahr wird ganz unterschiedliche Musik die reizvollen Winkel der Klosteranlage erfüllen: der Gesang der jungen Sopranistin Camilla de Falleiro den verwunschenen Kreuzgang, das Trio um die Flötistin Annie Laflamme den schlichten Bernhardsaal und die aparten Klänge des Linos Harfenquintetts den prunkvoll-barocken Josephsaal.

Die Sopranistin Camilla de Falleiro wurde in Brasilien geboren, studierte in São Paulo Musik, schloss mit dem Klavierdiplom ab und studierte gleichzeitig Lied- und Operngesang. In Bronnbach ist Camilla de Falleiro mit Cantaten von Alessandro Stradella und Georg Friedrich Händel zu hören. Sie wird begleitet von den Barockmusik-Spezialisten Ilze Grudule (Violoncello) und Vincent Flückiger (Theorbe).

Annie Laflamme, in Sept-Îles in Kanada geboren, studierte in Rimouski und Montreal Flöte und Traversflöte. Meisterkurse und Auftritte führten sie seit ihrem Abschluss in zahlreiche Länder Europas und der ganzen Welt. In der Bronnbacher Abtei erfüllt sie gemeinsam mit ihrem Trio den Bernhardsaal mit unterhaltsamen Divertimenti unter anderem von Joseph Haydn und Leopold Mozart.

Das Linos Harfenquintett gehört seit Jahren zu den profilierten Kammermusikensembles aus Stuttgart. Die Ensemblemitglieder sind erfolgreiche Solisten und führende Mitglieder in bekannten Orchestern. Große Erfolge in den Medien und Live-Konzerten zeugen von der außergewöhnlichen Qualität diese Ensembles. Die reizvolle Klangkombination von Flöte, Harfe, Violine, Viola und Violoncello inspirierte vor allem französische Komponisten der Romantik und Moderne zu interessanten Kompositionen. Diese Werke bilden einen wichtigen Ausgangspunkt für die musikalische Arbeit des Linos Harfenquintetts: Claude Debussy und Saint-Saens stehen auf dem Programm ihres Auftritts im Bronnbacher Josephsaal.

Das Konzert beginnt um 18 Uhr. Karten zu 36 Euro (Kat. I) und 24 Euro (Kat. II) sind bei den Fränkischen Nachrichten, Telefon 09341/83141 und bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, Telefon 07141/939636 zu erhalten.

presse-service.de-Stadt Wertheim 02.07.08

Quelle:presseservice.de - Kreis Borken

"Sommer-Schlösser-Virtuosen"begeisterte das Westmünsterland
Zwei der fünf Konzerte waren ausverkauft / Organisatoren planen Wiederholung


Kreis Borken. Volle Konzertsäle, beste Musik und begeisterte Besucherinnen und Besucher: Die Organisatoren der Reihe "Sommer - Schlösser - Virtuosen - Klassik im Westmünsterland" ziehen nach den fünf Stationen des kleinen, aber feinen Festivals ein positives Fazit. "Das Konzept, begabte Solisten an historische Orte im Kreis Borken zu holen, hat sich wieder einmal bewährt", erklärt der Leiter des Fachbereichs Kultur beim Kreis Borken, Bernhard Grote. Mit dem Gastspiel des Pianisten Klaus Sticken im Rittersaal von Schloss Raesfeld ging die fünfte Auflage der Reihe am vergangenen Sonntag zu Ende.
Genau 636 Musikfreundinnen und -freunde fanden den Weg in die Sonntagskonzerte an historischen Orten. Sogar ausverkauft waren die Veranstaltungen in der Jugendburg Gemen und im Anholter Wasserschloss. Großes Lob gab es von Kritikern wie Publikum vor allem für das Kammerorchester "Sinfonietta Köln", das als "Orchester in Residence" bei allen fünf Konzerten dabei war. Die Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Cornelius Frowein überzeugten dabei nicht nur durch sicheres Spiel und gekonnte Interpretationen. Einen bleibenden Eindruck hinterließen sie auch bei den Kindern, die im Ahauser Schloss die öffentliche Generalprobe miterlebten und von Cornelius Frowein in die Geheimnisse bekannter Opern eingeführt wurden.
Für das kommende Jahr haben die Organisatoren schon die sechste Auflage von "Sommer - Schlösser - Virtuosen" im Blick. "Angesichts der guten Resonanz ist der Kreis optimistisch, die Reihe fortsetzen zu können", erklärt Bernhard Grote. Dabei setze der Kreis weiter auf die Zusammenarbeit mit der Sparkasse Westmünsterland, der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung aus Herdecke, der die Pflege des Kulturlebens in Westfalen ein besonderes Anliegen ist, und den lokalen Mitveranstaltern. Ohne diese Unterstützung sei die Organisation des Festivals, das klassische Musik an attraktiven Orten und zu erschwinglichen Preisen bieten will, nicht möglich.
presseservice.de - Kreis Borken 26.06.08






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